Arkema hat an seinem Standort in Carling (Frankreich) eine neue Anlage zur Reinigung von Acrylsäure in Betrieb genommen, die auf einem innovativen Verfahren basiert. Mit dieser Anlage zählt der Konzern zu den wettbewerbsfähigsten Akteuren in Europa und leistet einen Beitrag zur Dekarbonisierung der europäischen Chemieindustrie. Die Anlage ist Teil des Investitionsprogramms von Arkema zur Dekarbonisierung und unterstützt die Umsetzung seines ehrgeizigen Klimaplans.
Die Einweihungsfeier für die neue Anlage fand in Anwesenheit von Thierry Le Hénaff, Vorstandsvorsitzender und Geschäftsführer von Arkema, sowie Stéphane Séjourné, Exekutiv-Vizepräsident der Europäischen Kommission für Wohlstand und Industriestrategie, statt.
Die Feier fand am selben Tag wie die Generalversammlung der „Critical Chemicals Alliance“ statt, bei der führende Vertreter der europäischen Industrie und politische Entscheidungsträger zusammenkamen, um die zentralen Herausforderungen in den Bereichen Souveränität, Wettbewerbsfähigkeit und Dekarbonisierung zu erörtern.
Mit einer Investition von fast 150 Millionen Euro stellt diese neue Anlage eines der größten Industrieprojekte von Arkema in Frankreich dar.
Thierry Le Hénaff, Vorstandsvorsitzender und Geschäftsführer von Arkema.
Sie wird zum ehrgeizigen Klimaplan des Konzerns beitragen, der durch ein spezielles Investitionsprogramm zur Unterstützung der Dekarbonisierung von Arkema untermauert wird, dessen Gesamtvolumen im Zeitraum 2022–2030 bis zu 400 Millionen Euro erreichen könnte.“
Der Standort Carling gehört zu den führenden Acrylproduktionsstätten in Europa. Dort werden Acrylmonomere hergestellt, die in Hochleistungsbeschichtungen, Klebstoffen, in der Wasseraufbereitung und in anderen hochentwickelten Werkstoffen zum Einsatz kommen.
Die neue Anlage verbessert die Energieeffizienz des Reinigungsprozesses um 25 % und senkt die Kohlenstoffintensität des Betriebs am Standort um 20 %. Die eingesetzte innovative Technologie trägt zudem zur Optimierung des Ressourcen- und Abfallmanagements bei und reduziert gleichzeitig den Lösungsmittelverbrauch erheblich.
Dank dieser Investition positioniert sich das Werk in Carling als einer der Vorzeigestandorte der Branche, der den höchsten betrieblichen und ökologischen Standards entspricht. Zudem stärkt sie die Führungsposition von Arkema auf dem Markt für kohlenstoffarme Acrylmaterialien.
Dieses Projekt wurde 2023 beschlossen und teilweise vom französischen Staat im Rahmen des von der ADEME durchgeführten Programms „France 2030“ finanziert, das wiederum aus Mitteln der Europäischen Union – NextGenerationEU – gefördert wird.